Die Urkunde von 1238
mit der nachweislich ersten Erwähnung Röckraths
LAV NRW R, AA 0246 Eppinghoven, Rep. u. Hs., Nr. 1
zum Menue
Die Übersetzung der Urkunde
Im Namen des ewigen Königs werden Florentius, der Edelherr von Wevelinghoven
und seine rechtmäßige Frau Beatrix, diese Schrift für immer anerkennen.
Wir bewirken für die Gegenwart und auch für die Zukunft,
dass wir, mit ausdrücklicher Zustimmung unserer Kinder,
aus dem Nachlass unseres Hofes in Rukerode,
drei Morgen Land, zwischen Buschen und Glene gelegen,
bzw. eine Erbrente von 3 Malter gutem Weizen,
der Kirche zur heiligen Maria in Eppinghoven
für unsere Errettung spenden.
Dieses ist jedoch mit einer zusätzliche Bedingung verbunden:
Wenn unsere Erben die jährliche Erbrente rechtzeitig
bis zum Martinsfest gezahlt haben, dürfen sie die Früchte des Feldes verwenden,
andernfalls können sie keine Rechte mehr daran beanspruchen.
Die Zeugen dieses Ereignisses waren:
Theoderic, Vorsteher von Langwaden,
Irmegardis, Lehrerin ebenda,
William, der Edelmann von Hunenbruch und seine Gemahlin Mechtildis,
Jutta, die edle Dame von Erprath,
Simon, Kanonicus aus Neuss,
Iggeramus, Priester in Eppinghoven,
Aleidis, Priorin der Abtei zur heiligen Maria in Eppinghoven
Gertrudis, Schwester,
Elisabeth, Sängerin,
Richmudis und Frederunis, Wächter
Elisabeth, Kellermeister(in)
Blithildis, Fensterwächter(in),
Cristianus, unser Sohn,
Godefridus et Hermannus de Wirbe
und einige Andere
Die Ereignisse dieses Jahres 1238 (indictione XII)
Der gewählte Erzbischof von Köln,
unter dem Vorsitzenden des Stuhls der römischen Kirche,
dem regierenden Edelsten von Rom, Papst Gregor IX
und Kaiser Friedrich II.